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Tagesbote

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18. Oktober 2019

Das Theater an der Wien trauert um Herwig Zens


„Der Tod des Malers Herwig Zens ist nicht nur ein großer Verlust für die österreichische Kunstlandschaft, sondern unzählige Musikschaffende und KünstlerInnen verlieren einen intensiven Wegbegleiter. Herwig Zens richtete sein Malerauge immer wieder auf die Musik, die Ausübenden. Vor allem schuf er mit seinen Werken stets eine Metaebene, die viel über den Ausdruck von Musik erzählte. Der Totentanz in all seinen Varianten war immer ein Fokus in seinem Schaffen, angeregt durch die Musik von Franz Schubert und von mythologischen Themen. Als ich Herwig Zens fragte, seine Bilder für die Gestaltung unseres Saisonprogramms 2018/19 zur Verfügung zu stellen, zögerte er keinen Moment und wir durften jedem Opernwerk dieser Spielzeit einen ausdrucksstarken „Zens“ gegenüberstellen. Mit seinen Werken wurde die Spielzeit mit dem Motto „A priori“ vollständig und unser Publikum konnte einige seiner Werke im großen Pausenfoyer über die ganze Saison bewundern. OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS

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