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Tagesbote

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26. April 2019

Warnung vor Erpressermails


Prävention
Die Polizei warnt vor aktuell kursierenden „Spoofing“ Erpressermails im Internet.

Der Sektor Internetkriminalität – Cybercrime – ist ein weites Feld und erfreut sich aktuell großer Beliebtheit in kriminellen Kreisen. Die Gründe sind einfach erklärt: Der Aufwand der Täter ist relativ gering, der potentielle Kreis der Opfer, also alle Betreiber eines Mailaccounts, ist unüberschaubar und es können daher auch beträchtliche Erlöse durch das Delikt erzielt werden.
„Spoofing“ ist der Fachbegriff für aktuell kursierende (Massen-) Spam-Mails, wo versucht wird den Empfänger durch einen vorgetäuschten Trojaner-Angriff auf seinen Computer zu erpressen.
In einem Mail wird dem Empfänger und potentiellen Opfer mitgeteilt, man habe einen Trojaner auf seinem Computer installiert und sich dadurch einen Zugriff auf seine Webcam gesichert und ihn beim Betrachten einer Seite mit pornographischen Inhalt gefilmt.
Als Beweis des Zugriffs erscheint als Absender des Mails die Mailadresse des Opfers auf. So wird vorgetäuscht (Spoofing engl. f. Vortäuschung) man könne beliebig auf den Computer des Opfers zugreifen. Das Opfer wird aufgefordert eine Summe in Euro, teilweise aber auch in Bitcoins, innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu überweisen, andernfalls werde das aufgenommene Video veröffentlicht.

Wie erkenne ich es als SPAM-Mail?

• Die Nachricht ist allgemein und ohne persönliche Anrede verfasst.
• Überprüfen Sie zur Beruhigung ihre „gesendeten Nachrichten“
• Führen Sie dennoch einen Virenscan in ihrem System durch, das schafft Sicherheit.

Wie verhalte ich mich richtig?

• Öffnen Sie keine Anhänge und folgen Sie keinen Links dieser Mails.
• Brechen Sie den Kontakt ab und antworten Sie nicht.
• Falls Sie eine Webcam haben, benützen Sie einen „Webcamblocker“.
• Überweisen Sie keine Geldbeträge.
• Erstatten Sie, falls Sie bereits eine Zahlung geleistet haben, jedenfalls umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion.

Nützliche Informationen und Präventionstipps finden sie unter: https://www.bundeskriminalamt.at/202/Internet_kennen/start.aspx

Jürgen MAYER, KontrInsp

Landespolizeidirektion Burgenland
Büro Öffentlichkeitsarbeit und interner Betrieb
Neusiedler Straße 84, 7000 Eisenstadt

Tel: +43 (0) 59133 10 1112
Mobil: +43 (0) 664 884 26 179
Juergen.mayer@polizei.gv.at
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