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18. November 2018

Telefonbetrüger gab sich als Kriminalbeamter aus


Allgemeines
Stadt Linz

Am 29. August 2018 kam es in Linz in den Vormittagsstunden zu bislang acht bekannten fernmündlichen (allesamt über Festnetz mit unterdrückter Nummer) Versuchen, ältere Personen zur Übergabe eines größeren Bargeldbetrages (von 48.000 bis 120.000 Euro) zu überzeugen.
Dabei gab sich der männliche Anrufer, sprach mit deutschem Akzent, als Kriminalbeamter aus und teilte dem Betroffenen mit, dass ein naher Angehöriger (Tochter oder Sohn) einen Autounfall mit Totalschaden verursachte. Aus diesem Grund benötige der Angehörige so bald als möglich den bekanntgegebenen Geldbetrag als Kaution, um damit eine Festnahme zu verhindern.
Die meisten „Opfer“ teilten dem Anrufer sofort mit, dass sie zuerst mit dem Angehörigen bzw. der Polizei Rücksprache halten werden, womit das Gespräch vom unbekannten Täter sofort beendet wurde. Lediglich ein 78-Jähriger aus Linz zeigte sich einverstanden und teilte dem Täter mit, dass die Beschaffung der geforderten 92.000 Euro einige Zeit in Anspruch nehmen werde. Der Anrufer sagte daraufhin, dass er sich betreffend der Geldübergabe demnächst wieder bei dem 78-Jährigen melden werde. Zu einer neuerlichen Kontaktaufnahme kam es allerdings bis jetzt nicht mehr.

Wie kann ich mich vor Telefonbetrügern schützen?

• Sofort auflegen
Um sich vor Betrügern am Telefon zu schützen, soll man sich gar nicht erst auf ein Gespräch einlassen, sondern am besten sofort auflegen. In dem Moment, wo man sich auf den Anrufer einlässt, wird es schwer. Die Person am Ende der Leitung ist gut geschult und darauf trainiert, einen bei der Stange zu halten. Sie wissen genau, wie sie jemanden ködern können.

• Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge am Telefon bitten.
• Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
• Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
• Ältere Menschen sollten sich am Telefon nicht verunsichern oder unter Druck setzen lassen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die Polizei. Copyright BM.I/Polizei

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