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21. April 2018

Arbeiten für Instandsetzung der Brücke über den Gradnitzbach sowie für Sanierung an der Kampbrücke beginnen


St. Pölten (OTS/NLK) Der Gradnitzbach verläuft unter dem Kreisverkehr der Klosterstraße mit der B 36 in Zwettl und läuft anschließend ca. 200 Meter parallel in der linken Fahrspur der B 36 Richtung Norden. Das rund 225 Meter lange Rahmenbauwerk weist aufgrund des Alters (Baujahr 1977) massive Schäden (Abdichtung, Fahrbahnbelag, Randsteine) auf. Der Fahrbahnbelag, die Belagsdehnfugen und das Gerinneböschungspflaster an der Kampbrücke sind ebenfalls schadhaft und müssen saniert werden. Damit die Verkehrsbehinderungen minimiert werden, wird zeitgleich mit der Sanierung der Gradnitzbachbrücke die nahe gelegene Kampbrücke einer Belags- und Gerinnesanierung unterzogen.

Bei dem Brückenobjekt über den Gradnitzbach wird im Zuge der Baumaßnahmen der Fahrbahnbelag auf der Brücke und auf den Brückenrampen abgetragen und erneuert. Die Brückenabdichtungen sowie die Randleisten werden durch zeitgemäße, dem letzten Stand der Technik entsprechende Ausführungen ersetzt. Als Absturzsicherung wird auf den neuen Randbalken ein neues Brückengeländer montiert. Die Geländerbeschichtung soll den Korrosionsschutz erhöhen und sich mit der Farbgebung des Geländers in das Ortsbild einfügen. Als weitere Maßnahme zur Erhöhung der Langlebigkeit der Brücke werden Sanierungen an der Brückenuntersicht, den Widerlagern sowie am Entwässerungssystem vorgenommen.

Die Dauer der Bauarbeiten für beide Brücken wird rund sieben Monate betragen. Die Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten der Brücken erfolgt durch die Firma Konti-Bau aus Waidhofen/Thaya. Die Nebenanlagen (Gehsteige, Randsteine..) im Zuge der Brückenobjekte werden von der Straßenmeisterei Zwettl wieder hergestellt. Die Gesamtkosten für beide Brückensanierungen von rund 610.000 Euro werden zur Gänze vom Land Niederösterreich getragen.

Für die Durchführung der Arbeiten ist eine Totalsperre der B 36 im Baubereich und phasenweise auch der L 8244 (Allentsteiger Straße) erforderlich. Die Linienbusse des Frühverkehrs werden im Baustellenbereich durchgeschleust und die Zufahrt zu den Gewerbebetrieben und den Anrainern wird ebenfalls gewährleistet. Eine Befahrbarkeit soll bis Ende August 2018 wieder möglich sein. Die Fertigstellungsarbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs auf zwei Fahrstreifen im Zeitraum von weiteren acht Wochen.

Nähere Informationen: NÖ Straßendienst, Gerhard Fichtinger, 0676/812-60141, E-Mail gerhard.fichtinger@noel.gv.at.

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