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27. April 2018

Nehammer: Deutschförderklassen eine von mehreren nötigen Maßnahmen für Integration


VP-Generalsekretär: Wien darf nicht auf der Integrationsbremse stehen und mutwillig sinnvolle Maßnahmen blockieren.

Wien (OTS) Im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte zu Deutschförderklassen stellt VP-Generalsekretär Karl Nehammer klar: „Die von der Bundesregierung geplante Einführung der Deutschklassen ist eine von mehreren Maßnahmen, um die Integration in unserem Land zu verbessern. Mit dieser Maßnahme stellt die Regierung sicher, dass alle Kinder dieselbe Chancen in unserem Bildungssystem haben“, so Nehammer.

„Ein Mindestmaß an Deutschkenntnissen ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn und unabdingbar verknüpft mit der Chance auf Integration. Durch die Deutschförderklassen erhöhen wir nicht zuletzt nach den schwachen Ergebnissen der OECD-Studie die Leistungsstärke und Motivation der Migranten in Schulen. Die Deutschförderklassen machen sowohl pädagogisch als auch ressourcentechnisch eine effiziente und effektive Förderung möglich“, so der VP-Generalsekretär. 

Die Kritik am Gesetzes-Entwurf ist laut Nehammer unangebracht und lässt vermuten, dass hier versucht wird, auf dem Rücken der Kinder und unserer Gesellschaft politisches Kleingeld zu wechseln. Nehammer: „Gerade Wien mit dem hohen Anteil an Brennpunktschulen muss die Deutschklassen als Chance sehen, langfristig gut integrierte und gut gebildete Menschen zu haben. Wien darf nicht auf der Integrationsbremse stehen und mutwillig sinnvolle Maßnahmen blockieren.  Zudem erinnere ich daran, dass durch den in Begutachtung geschickten Entwurf von Minister Fassmann Ressourcen effizient und gezielt eingesetzt werden“, so Nehammer.

Die intensive Förderung beträgt 15 Stunden in der Volksschule und 20 Stunden in der Unterstufe und bereits nach einem Semester wird der Sprachstand neu erhoben. Neben dem Besuch der Deutschförderklassen nehmen die SchülerInnen selbstverständlich an Aktivitäten des Regelunterrichts wie Turnen oder Werken teil“, so Nehammer.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis: Österreichische Volkspartei, Abteilung Presse. Tel.:(01) 401 26-620; Internet: http://www.oevp.at

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