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22. April 2018

Smart Cities Days 2018: Urbane Lösungen spielerisch entwickeln


Klima- und Energiefonds und bmvit machen Innovationen erlebbar und präsentieren Erfolgsprojekte

Wien (OTS) 2017 lebten fast 55% aller Menschen weltweit in Städten, bis 2050 wird sogar mit 70% urbaner Weltbevölkerung gerechnet. Bei der Energie- und Mobilitätswende haben Städte somit eine Schlüsselrolle. Mit seiner Smart-Cities-Initiative ebnet der Klima- und Energiefonds seit 2010 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) den Weg zur nachhaltigen Stadtentwicklung. 35 Städte und 6 Regionen sind bereits Teil davon – und es werden immer mehr. Spiele, Experimente und andere interaktive Sessions, in denen innovative Lösungen für die sinnvolle Integration neuer Technologien in Klein- und Großstädte erarbeitet werden, stehen heuer im Mittelpunkt der Smart Cities Days. Diese finden – eingebettet in die „Urban Future Global Conference“ – von 28.2. bis 1.3.2018 in der Wiener Messe statt.

Städte von morgen gemeinsam gestalten

„Wir wollen Städte bei ihrer Entwicklung hin zu nachhaltigen, lebenswerten und leistbaren Regionen unterstützen. Die technologischen Innovationen, die wir dazu benötigen, existieren oft schon – es ist aber auch wichtig, diese in den Lebensalltag der Menschen zu integrieren. Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen aktiv mitgestalten können, wie sie ihre Stadt in Zukunft erleben wollen“, erläutert Ingolf Schädler, Bereichsleiter für Innovation im bmvit.

Neben partizipativen Elementen bilden auch die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen einen Schwerpunkt. „Der Klima- und Energiefonds hat in den letzten acht Jahren 106 Projekte mit insgesamt über 45 Millionen Euro unterstützt. Wir leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der UN-Ziele und machen heimische Pionierleistungen international sichtbar“, betont Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds.

Erfolgsprojekte in ganz Österreich

Wie vielfältig die Projekte der Smart Cities sind, zeigt „Smart Pölten II“. Ein auf empowerment basierender BürgerInnen-Beteiligungsprozess ermöglicht die innovative Grün- und Freiraumgestaltung in St. Pölten an mehreren Standorten. Durch begrünte Wände, grünes Stadtmobiliar und mobiles urban pocket gardening entstehen in der ganzen Stadt kühlende Stadtoasen. In Verbindung mit der Messung des „social impacts“ der einzelnen Maßnahmen wird St. Pölten so zu einem großflächigem Testbed nachhaltiger Stadtentwicklung.

Die tirolerische Stadt Wörgl hat sich Energieautonomie zum Ziel gesetzt. Der Klima- und Energiefonds unterstützt hier den Bau eines großflächigen Demonstrationsprojekts in der „Südtiroler Siedlung“, die durch innovative Energieversorgung eine emissionsfreie Region werden soll. In weiterer Folge wird diese Siedlung als Vorbild für andere intelligente Quartiere dienen.

Dass auch kleine Städte große Wirkung haben können, zeigen Leibnitz und Neusiedl am See. Als eine der wenigen wachsenden Kleinstädte Österreichs steht Leibnitz vor der Herausforderung, trotz rasanten Wachstums und den spürbaren Folgen des Klimawandels eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Gemeinsam mit der Bevölkerung entsteht hier ein partizipatives Konzept für die Zukunft der Kleinstadt, welches Bereiche wie Energie- und Verkehrsplanung, Innenstadtentwicklung, Grünraum und Wirtschaft integrativ betrachtet. Neusiedl am See hingegen legt seinen Fokus auf die Optimierung und nachhaltige Ausrichtung des bestehenden Energiesystems im Hinblick auf Energiebedarf und -verbrauch.

Wie wichtig es ist, soziale Prozesse miteinzubeziehen, wenn technologische Innovationen erfolgreich in den Alltag der Bevölkerung integriert werden sollen, bestätigt auch die kürzlich erfolgte externe Evaluierung der Smart-Cities-Initiative. Die geförderten Projekte führen demgemäß zu mehr Engagement in der Bevölkerung für das Thema nachhaltige Stadtentwicklung und das erworbene Know-how wird für weitere Projekte genutzt.

Hintergrundinformationen

Die Smart-Cities-Initiative des Klima- und Energiefonds zielt darauf ab, große Demonstrations- und Pilotprojekte zu initiieren, in denen bestehende bzw. bereits weitgehend ausgereifte Technologien und Systeme zu innovativen interagierenden Gesamtsystemen integriert werden. Seit dem Start der Smart-Cities-Initiative im Jahr 2010 hat der Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem bmvit 106 Einzelprojekte mit insgesamt 45,2 Millionen Euro unterstützt. Mittlerweile sind 35 österreichische Städte und sechs urbane Regionen Teil der Initiative, insgesamt werden 111 Stadtprojekte und Begleitmaßnahmen gefördert.

Das vom bmvit 2013 gestartete Forschungs- und Technologieprogramm „Stadt der Zukunft“ strebt die Erforschung und Entwicklung von neuen Technologien, technologischen (Teil-)Systemen und urbanen Dienstleistungen für die Stadt der Zukunft an. Im Fokus stehen Gebäude und urbane Energiesysteme, Quartiere, Stadtteile bzw. die Stadt in Verbindung mit dem Umland. Zugleich geht es immer auch darum, dass technologische Lösungen das tägliche Leben der Menschen leichter machen und auch leistbar sind.

Weitere Neuigkeiten und Videos rund um den Klima- und Energiefonds finden Sie auf Twitter und YouTube. Printtaugliche Fotos für Pressezwecke zu unseren Themen stehen Ihnen über unsere Fotodatenbank zum Download zur Verfügung.

Weitere Bilder in der APA-Fotoservice-Galerie.

Rückfragen & Kontakt:

Klima- und Energiefonds
Katja Hoyer
Tel.: +43/1/585 03 90-23
katja.hoyer@klimafonds.gv.at
www.klimafonds.gv.at

Volker Höferl
bmvit Pressesprecher
Tel.: +43/1/711 62 65 81 21
kbm@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

bmvit/ Smart Cities
Hans-Günther Schwarz
Tel.: 43/1/711 62 65 2932
hans-guenther.schwarz@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

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