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23. Februar 2018

Juraczka: U-Bahn Verlängerung bis an die Stadtgrenzen jetzt umsetzen!


Zukunftsweisende Öffi-Strategie fehlt noch immer – Schluss mit kosmetischen Änderungen – Weitere Ticketpreis-Erhöhung muss gestoppt werden

Wien (OTS) „Für den Öffi-Verkehr in Wien fehlt noch immer eine ganzheitliche und zukunftsweisende Strategie. Dass es einen Anstieg an Fahrgästen gibt, ist begrüßenswert. Dennoch wird die Umsetzung nachhaltiger und dringender Projekte in vielen Bereichen grob vernachlässigt und von der rot-grünen Stadtregierung blockiert. Allen voran die Verlängerung der U-Bahn ins Wiener Umland. Hier braucht es dringend neue Wege, statt oberflächlicher Kosmetik“, so ÖVP Wien Klubobmann Manfred Juraczka in Reaktion auf die heutige Pressekonferenz von Stadträtin Sima. „Die Stadt wächst, aber der Individualverkehr wird von Rot-Grün an allen Ecken und Enden schikaniert, deshalb darf die Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs nicht stehen bleiben!“

Was tatsächlich passiere, seien oberflächliche, kosmetische Änderungen flankiert von exorbitant hohen Marketingmaßnahmen. Es sei nun endlich an der Zeit, die großen Herausforderungen im Bereich des Öffentlichen Verkehrs anzugehen. Dazu gehöre vor allem, dass die U-Bahn nicht nur innerstädtisch, sondern vor allem auch bis an die Stadtgrenzen und darüber hinaus gebaut werde. „Erfreulicherweise gibt es seitens der Niederösterreichischen Landesregierung bereits erste wichtige Schritte. Der U-Bahn Ausbau von Wien nach Niederösterreich wird konkret geprüft“, so Juraczka und weiter: „Die zuständige Stadträtin Sima nimmt sich hier völlig heraus, so als würde sie das nichts angehen. Diese verantwortungslose Haltung gegenüber der Realität ist nicht nachvollziehbar, wir müssen den U-Bahn Ausbau bis an die Stadtgrenzen jetzt anpacken.“ Flankierend dazu brauche es den verstärkten Ausbau von Park and Ride Anlagen. Auch die Schnellbahn müsse in Wien forciert und viel mehr mit dem U-Bahn Netz verschränkt werden. 

Als weiteren Kritikpunkt führt Juraczka die stetige Erhöhung der Fahrscheinpreise an. Dass Wien mit der Jahreskarte um 365 Euro ein attraktives Ticket geschaffen hat, dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einzelpreise von 1,80 Euro (2010) auf aktuell 2,40 Euro gestiegen sind. Das ist ein sattes Plus von 33 Prozent. „Die stetigen Preissteigerungen der rot-grünen Stadtregierung gehen in eine völlig falsche Richtung. Alle Bestrebungen sollten darauf hinauslaufen, den Umstieg auf die Öffis so attraktiv wie möglich zu machen – auch bei den Einzelfahrscheinen“, so Juraczka abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Michael Ulrich
Leitung Kommunikation
+43 650 6807609
michael.ulrich@wien.oevp.at

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