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23. Februar 2018

Lercher: Udo Landbauer hat Erklärungsbedarf


Bei den Freiheitlichen haben Einzelfälle System

Wien (OTS/SK) „Normalerweise versteht man unter einer Jugenddummheit vielleicht einmal einen über den Durst zu trinken, bei den Freiheitlichen fährt man in jungen Jahren offenbar auf Wehrsportlager wie Heinz-Christian Strache oder wirbt für Nazi-Lieder wie Udo Landbauer. Aber das sind natürlich nicht bloß Jugendsünden, sondern sie zeigen wie tief in den Rechtsextremismus verstrickt Teile der FPÖ sind. Der damals 24-jährige Jusstudent Landbauer hat offenbar im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten für ein Buch mit Nazi-Liedern geworben. Landbauer muss das sofort aufklären, sonst ist er untragbar. Keinesfalls akzeptabel ist es, die unabhängigen Medien und ihre Recherchen zu diskreditieren, wie das die FPÖ Niederösterreich getan hat“, sagt Max Lercher, der Bundesgeschäftsführer der SPÖ. ****

„Unwählbar war die FPÖ schon zuvor. Hat sich doch schon in den ersten Wochen der schwarz-blauen Regierung gezeigt, dass die unsoziale Heimatpartei ihre WählerInnen und die ArbeiterInnen verraten hat. Sie haben die Aktion 20.000 abgeschafft, wollen Langzeitarbeitslose enteignen und werden die 60-Stundenwoche einführen. Die niederösterreichische FPÖ hat das alles abgenickt. Seit heute ist Landbauer aber auch persönlich untragbar. Es ist zwar müßig, der FPÖ, in der es ein ganzes System derartiger Einzelfälle gibt, die Basisregeln des politischen Anstandes zu erklären, aber ich will es noch einmal versuchen: Das ständige Anstreifen auch von Spitzenfunktionären an NS-Gedankengut ist nicht nur untragbar und zutiefst unanständig, Niederösterreich hat sich eine derartig untragbare und unwählbare politische Vertretung auch nicht verdient. Die FPÖ möchte in Niederösterreich in Regierungsverantwortung und hat zu lernen, dass der Antifaschismus in Österreich Staatsräson ist und es keinen Millimeter Platz gibt, um hier nach rechts zu blinken. Im gegenwärtigen Zustand ist die FPÖ leider nicht in der Lage, diese Verantwortung zu leben. Die Antwort werden die niederösterreichischen WählerInnen geben“, schließt Lercher. (Schluss) ve

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