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15. Dezember 2017

Österreichischer Filmpreis 2018: 52 Nominierungen für 15 vom ORF kofinanzierte Filme


Wien (OTS) Bei den heute, am Mittwoch, dem 6. Dezember 2017, im Rahmen einer Pressekonferenz der Akademie des Österreichischen Films bekanntgegebenen Nominierungen zum Österreichischen Filmpreis 2018 darf sich der ORF erneut über einen Rekord freuen: Mit insgesamt 52 Nominierungen gehen 15 vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Produktionen in 16 Kategorien ins Rennen um die begehrten Austro-Oscars. Mit den meisten Nominierungen bedacht wurden u. a. Barbara Alberts historisches Drama „Licht“ (in 14 Kategorien), Adrian Goigingers Biopic „Die beste aller Welten“ (in neun Kategorien) und Stefan Ruzowitzkys Thriller „Die Hölle“ (in sieben Kategorien). Der Österreichische Filmpreis wird am Mittwoch, dem 31. Jänner 2018, zum achten Mal und diesmal wieder im Auditorium Grafenegg verliehen.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Wir sind als ORF zutiefst dankbar für die großartige Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmpreis. Wir sind stolz darauf, als Partner der österreichischen Filmwirtschaft in dieses Schaffen mit rund 100 Millionen Euro zu investieren. Bewegtbild kann im wahrsten Sinne des Wortes bewegend, aber auch verstörend, aufklärend, bereichernd und unterhaltsam sein. Unsere Leidenschaft ist auf immer und ewig dem österreichischen Film verbunden. Und ich möchte heute ‚Danke’ sagen allen Kolleginnen und Kollegen im ORF, die dieses Schaffen unterstützen und unserem Publikum zugänglich machen. Wir freuen uns auf einen wunderbaren Gala-Abend in Grafenegg, der allen Könnerinnen und Könnern eine würdige Bühne bieten wird!“

Der Österreichische Filmpreis 2018 – Die Nominierungen für vom ORF kofinanzierte Produktionen im Überblick

Bester Spielfilm:
Die beste aller Welten
Licht
Die Migrantigen
Siebzehn

Bester Dokumentarfilm:
Bauer unser
Die Geträumten
Untitled

Bester Kurzfilm:
Nelly

Beste weibliche Hauptrolle:
Verena Altenberger (Die beste aller Welten)
Maria Dragus (Licht)
Adèle Haenel (Die Blumen von gestern)
Violetta Schurawlow (Die Hölle)

Beste männliche Hauptrolle:
Lars Eidinger (Die Blumen von gestern)
Josef Hader (Wilde Maus)
Tobias Moretti (Die Hölle)
Devid Striesow (Licht)

Beste weibliche Nebenrolle:
Gerti Drassl (Liebe möglicherweise)
Maddalena Hirschal (Die Migrantigen)
Katja Kolm (Licht)
Maresi Riegner (Licht)

Beste männliche Nebenrolle:
Georg Friedrich (Wilde Maus)
Lukas Miko (Die beste aller Welten)
Michael Pink (Die beste aller Welten)
Friedrich von Thun (Die Hölle)

Beste Regie:
Barbara Albert (Licht)
Adrian Goiginger (Die beste aller Welten)
Stefan Ruzowitzky (Die Hölle)

Bestes Drehbuch:
Adrian Goiginger (Die beste aller Welten)
Katrin Resetarits (Licht)
Arman T. Riahi, Aleksandar Petrović, Faris Rahoma (Die Migrantigen)

Beste Kamera:
Attila Boa (Untitled)
Christine A. Maier (Licht)
Benedict Neuenfels (Die Hölle)

Bestes Kostümbild:
Veronika Albert (Licht)
Cinzia Cioffi (Attack of the Lederhosenzombies)
Monika Gebauer (Die beste aller Welten)
Gioia Raspé (Die Blumen von gestern)

Beste Maske:
Jens Bertram, Nannie Gebhardt-Seele (Die Hölle)
Helene Lang (Licht)
Tim Scheidig (Die beste aller Welten)

Beste Musik:
Lorenz Dangel (Licht)
Wolfgang Mitterer (Untitled)

Bester Schnitt:
Ingrid Koller (Die beste aller Welten)
Niki Mossböck (Licht)
Karina Ressler (Tiere)
Monika Willi (Untitled)

Bestes Szenenbild:
Enid Löser (Wir töten Stella)
Isidor Wimmer (Die Hölle)
Katharina Wöppermann (Licht)

Beste Tongestaltung:
Originalton: Manuel Siebert, Sounddesign: Matz Müller, Erik Mischijew, Mischung: Tobias Fleig (Untitled)
Originalton: Atanas Tcholakov, Sounddesign: Nils Kirchhoff, Mischung:
Bernhard Maisch, Manuel Meichsner (Die Migrantigen)
Originalton: Dietmar Zuson, Sounddesign: Christian Conrad, Mischung:
Alexander Koller (Licht)

Der Österreichische Filmpreis mit aktueller Berichterstattung und Filmhighlights in ORF eins, ORF 2 und ORF III

Auch 2018 ist ORF III wieder Medienpartner der Akademie des Österreichischen Filmpreises und präsentiert einen Programmschwerpunkt anlässlich der Verleihung am 31. Jänner 2018. Begleitet wird der Event nicht nur mit Live-Schaltungen aus dem Auditorium Grafenegg, sondern auch mit prämierten Filmen der Vorjahre. Den Auftakt macht bereits am Freitag, dem 26. Jänner, das Drama „Einer von uns“ von Arash T. Riahi und Karin C. Berger, das 2016 als bester Spielfilm nominiert war. Schauspieler Christopher Schärf wurde damals für die „Beste männliche Nebenrolle“ ausgezeichnet. Am Abend der Preisverleihung, am Mittwoch, dem 31. Jänner, meldet sich „Kultur Heute Spezial“ mit zwei Sendungen aus Grafenegg (19.50 Uhr und 21.55 Uhr). Darin werden die Nominierten vorgestellt, Höhepunkte der Gala präsentiert und die Gewinner/innen des Abends zu Wort gebeten. Des Weiteren zeigt „ORF III Spezial“ die im Jahr 2016 jeweils für die beste Hauptrolle ausgezeichneten Filme „Jack“ (20.15 Uhr) mit Johannes Krisch und „Superwelt“ (22.20 Uhr) mit Ulrike Beimpold.

Im Rahmen einer umfassenden Berichterstattung befasst sich der „kulturMontag“ am 29. Jänner um 23.10 Uhr in ORF 2 ausführlich mit dem Österreichischen Filmpreis 2018. Am Tag nach der Preisverleihung, am Donnerstag, dem 1. Februar, steht um 22.00 Uhr in ORF eins eine weitere Ausgabe von „Achtung! Sondersendung zum österreichischen Film“ auf dem Programm, die sich dem aktuellen heimischen Filmgeschehen widmet.

International wie auch mit dem Österreichischen Filmpreis gewürdigt, hochkarätig besetzt und vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanziert – mit zwei ORF-Premieren und vier Dakapos soll auch das Filmprogramm in ORF eins und ORF 2 ganz im Zeichen der Austro-Oscars stehen: Mit „Anfang 80“ beweisen Karl Merkatz und Christine Ostermayer am Sonntag, dem 21. Jänner, um 23.05 Uhr in ORF 2 einmal mehr, dass es für die junge Liebe nie zu spät ist. Ebenfalls zum Wiedersehen erwarten das Publikum von ORF eins Marvin Krens Sci-Fi-Film „Blutgletscher“ (Dienstag, 30. Jänner, 1.05 Uhr) und Andreas Prochaskas Literaturverfilmung „Das finstere Tal“ (Mittwoch, 31. Jänner, 21.35 Uhr).

Regisseurin und Drehbuchautorin Marie Kreutzer stürzt am Donnerstag, dem 1. Februar, um 20.15 Uhr in ORF eins sechs mitteljunge, beruflich erfolgreiche Bobos mitten in die neue Welt des Eltern-Daseins – bis Vicky Krieps, Marcel Mohab, Pia Hierzegger, Manuel Rubey, Pheline Roggan und Andreas Kiendl in der gleichnamigen Kino-Komödie schließlich vor der Frage stehen „Was hat uns bloß so ruiniert?“ (ORF-Premiere). Mit dem Episodenfilm „Thank You for Bombing“ (ORF-Premiere) begleitet Regisseurin Barbara Eder um 22.30 Uhr drei internationale TV-Korrespondenten (Erwin Steinhauer, Manon Kahle, Raphael von Bargen) in ihren Alltag mitten im Krieg. Abschließend steht um 0.30 Uhr ein Dakapo des Arthouse-Psychothrillers „Ich seh Ich seh“ auf dem Programm.

Noch mehr österreichischer Kinofilm im ORF-TV

Mit drei ORF-Premieren und vier Filmhits zum Wiedersehen kommt das rot-weiß-rote vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Kino aber auch schon vor der Verleihung des Österreichischen Filmpreises wieder in die heimischen Wohnzimmer:
Sieben Jahre hat Elisabeth Scharang an dem mehrfach – und u. a. auch mit dem Österreichischen Filmpreis – ausgezeichneten und vielbeachteten Psychodrama „Jack“ (ORF-Premiere) gearbeitet, in dem Johannes Krisch am Sonntag, dem 10. Dezember, um 23.05 Uhr in ORF 2 ein neues Bild des Mörders und mutmaßlichen Serienmörders zeichnet. In seinem ausgezeichneten Langfilmdebüt „Beautiful Girl“ (ORF-Premiere) erzählt Regisseur Dominik Hartl am Dienstag, dem 19. Dezember, um 23.55 Uhr in ORF eins vom Erwachsenwerden, von Freundschaft und davon, dass die Liebe nicht nur verrückt und chaotisch sein kann, sondern manchmal auch einfach nur schrecklich wehtut. Vor der Kamera standen für dieses Coming-of-Age-Drama u. a. Jana McKinnon, Giacomo Pilotti, Marlon Boess, Hary Prinz, Lilian Klebow, Dany Sigel, Christian Tramitz und Moritz Uhl. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste Liebe erzählen am Samstag, dem 30. Dezember, um 23.30 Uhr in ORF eins auch Vinzenz Wagner, Marjan Shaki und Lukas Plöchl in Barbara Gräftners Musikfilm „Rise up and Dance“ (ORF-Premiere).

Mit „Bad Fucking“ (Dienstag, 2. Jänner, 22.00 Uhr) und „3faltig“ (Freitag, 5. Jänner, 21.50 Uhr) erwarten das Publikum von ORF eins im neuen Jahr zwei hochkarätig besetzte Sicheritz-Kinohits zum Wiedersehen. „Der Fall des Lemming“ gerät am Sonntag, dem 7. Jänner, um 23.55 Uhr in ORF 2 noch einmal ins Visier von u. a. Fritz Karl und Roland Düringer. Anlässlich des 100. Todestags von Gustav Klimt am 6. Februar lässt John Malkovich voraussichtlich am Montag, dem 29. Jänner, um 0.10 Uhr in ORF 2 das Leben des Malers noch einmal Revue passieren.

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