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14. Dezember 2017

Grafenegg zum dritten Mal Schauplatz der Verleihung des Österreichischen Filmpreises


St. Pölten (OTS/NLK) Zum dritten Mal nach 2014 und 2016 wird am 31. Jänner des kommenden Jahres der Österreichische Filmpreis in Grafenegg verliehen. Die Nominierungen dafür wurden heute, Mittwoch, im Rahmen eines Pressegesprächs bekannt gegeben. Insgesamt wurden 39 österreichische Filme plus 18 Kurzfilme zum Auswahlverfahren angemeldet. Aus diesen 19 Spielfilmen, 20 Dokumentarfilmen und 18 Kurzfilmen haben die derzeit 415 wahlberechtigten Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films die Nominierungen in insgesamt 16 Preiskategorien ausgewählt.

Es sei ihr „eine ganz große Freude“, dass Niederösterreich heuer zum dritten Mal Gastgeber-Bundesland für die Verleihung des Österreichischen Filmpreises sein dürfe, so Landeshauptfrau Mikl-Leitner im Zuge des Pressegesprächs. Zudem habe das Land Niederösterreich heuer auch einige Filmdrehs begleiten dürfen, informierte Mikl-Leitner, dass acht Spielfilme, zwei Dokumentarfilme und ein Kurzfilm mit Unterstützung des Landes Niederösterreich zustande gekommen seien.

„Zum ersten ist der Film zu einem wesentlichen Faktor in unserer Kulturszene geworden. Zum zweiten ist der Film ein touristischer Faktor und zum dritten ist der Film auch ein Wirtschaftsfaktor“, so die Landeshauptfrau über die Beweggründe der Unterstützung des Landes für den Film. Außerdem hob sie die Vorreiterrolle Niederösterreichs mit der „Lower Austrian Film Commission“ hervor, die im Jahr 2016 ins Leben gerufen worden sei. Diese verfolge im Wesentlichen drei Ziele:
das Filmland Niederösterreich weit über die Grenzen hinaus bekannt zu machen, eine Anlauf- und Servicestelle für alle Filmschaffenden zu sein und das Thema Nachhaltigkeit in der Filmproduktion in den Mittelpunkt zu stellen.

Weiters sprachen im Rahmen des Pressegesprächs über den Österreichischen Filmpreis unter anderem auch der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Harald Mahrer, der Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien, Thomas Drozda, der Direktor des Österreichischen Filminstituts Roland Teichmann, Gemeinderat Jörg Neumayer, die Geschäftsführerin des Filmfonds Wien Gerlinde Seitner, ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner, Botschafterin Teresa Indjein, Leiterin der Kultursektion im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, ORF III-Geschäftsführer Peter Schöber, Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien, VAM-Geschäftsführer Veit Heiduschka und VdFS-Geschäftsführer Gernot Schödl.

Über die Arbeit und die bevorstehende Preisverleihung der Akademie des Österreichischen Films informierten u.a. Obmann Josef Aichholzer Präsident und Regisseur Stefan Ruzowitzky und Mirjam Unger, die die Inszenierung der Gala zum Österreichischen Filmpreis 2018 übernimmt. Unter dem Motto „Into the future“ wird die Gala im Ambiente von Science Fiction gestaltet. Moderieren und die Preise übergeben wird die Schauspielerin Hilde Dalik in Doppelconférence mit dem Comedian Christoph Grissemann.

Die Nominierten zum Österreichischen Filmpreis 2018 in der Kategorie „Bester Spielfilm“ sind Wolfgang Ritzberger, Nils Dünker und Adrian Goiginger für „Die beste aller Welten“, Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer, Nikolaus Geyrhalter, Markus Glaser und Barbara Albert für „Licht“, Arash T. Riahi, Karin C. Berger und Arman T. Riahi für „Die Migrantigen“ sowie Ulrich Gehmacher und Monja Art für „Siebzehn“. Für den besten Dokumentarfilm wurden Helmut Grasser und Robert Schabus für „Bauer Unser“, Ruth Beckermann für „Die Geträumten“ sowie Tommy Pridnig, Peter Wirthensohn, Michael Glawogger und Monika Willi für „Untitled“ nominiert. Für den besten Kurzfilm wurden Albert Meisl („Die Last der Erinnerung), Clara Stern („Mathias“), Chris Raiber („Nelly) und Michael Grudsky („Die Überstellung“) nominiert.

Weitere Nominierte sind in der Kategorie „Beste weibliche Hauptrolle“ Verena Altenberger („Die beste aller Welten“), Maria Dragus („Licht), Adèle Haenel („Die Blumen von gestern“) und Violetta Schurawlow („Die Hölle“), in der Kategorie „Beste männliche Hauptrolle“ Lars Eidinger („Die Blumen von gestern“), Josef Hader („Wilde Maus“), Tobias Moretti („Die Hölle“) und Devid Striesow („Licht“), in der Kategorie „Beste weibliche Nebenrolle“ Gerti Drassl („Liebe möglicherweise“), Maddalena Hirschal („Die Migrantigen“), Katja Kolm und Maresi Riegner („Licht“), in der Kategorie „Beste männliche Nebenrolle“ Georg Friedrich („Wilde Maus“), Lukas Miko und Michael Pink („Die beste aller Welten“) sowie Friedrich von Thun („Die Hölle“).

Nominiert in der Kategorie „Beste Regie“ sind Barbara Albert („Licht“), Adrian Goiginger („Die beste aller Welten“) und Stefan Ruzowitzky („Die Hölle), in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ Adrian Goiginger („Die beste aller Welten“), Kathrin Resetarits („Licht“), Arman T. Riahi, Aleksandar Petrović, Faris Rahoma („Die Migrantigen“), in der Kategorie „Beste Kamera“ Attila Boa („Untitled“), Christine A. Maier („Licht“) und Benedict Neuenfels („Die Hölle“), in der Kategorie „Bestes Kostümbild“ Veronika Albert („Licht“), Cinzia Cioffi („Attack of the Lederhosenzombies“), Monika Gebauer („Die beste aller Welten“), Gioia Raspé („Die Blumen von gestern“), in der Kategorie „Beste Maske“ Jens Bertram und Nannie Gebhardt-Seele („Die Hölle), Helene Lang („Licht“) sowie Tim Scheidig („Die beste aller Welten“), in der Kategorie „Beste Musik“ Lorenz Dangel („Licht“), Ben Fowler („Mindgamers“), Wolfgang Mitterer („Untitled“), in der Kategorie „Bester Schnitt“ Ingrid Koller („Die beste aller Welten“), Niki Mossböck („Licht“), Karina Ressler („Tiere“) und Monika Willi „(Untitled), in der Kategorie „Bestes Szenenbild“ Enid Löser („Wir töten Stella“), Isidor Wimmer („Die Hölle“) und Katharina Wöppermann („Licht“) sowie in der Kategorie „Beste Tongestaltung“ Manuel Siebert, Matz Müller, Erik Mischijew, Tobias Fleig („Untitled“), Marius Emil Stanescu, Bernd Dormayer, Marco Zinz, Alexander Koller und Michael Plöderl („Mindgamers“), Atanas Tcholakov, Nils Kirchhoff, Bernhard Maisch und Manuel Meichsner („Die Migrantigen“) sowie Dietmar Zuson, Christian Conrad und Alexander Koller („Licht“).

Nähere Informationen: www.oesterreichische-filmakademie.at

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