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12. Dezember 2017

TV-Premiere am kommenden Sonntag auf HISTORY: Neue dreiteilige Dokumentation „Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte“ mit Hannes Jaenicke stellt den Kampf für kulturelle Identität ins Zentrum


München (ots) Bildmaterial ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/pm/55632/3792936

– Querverweis: Video ist abrufbar unter: http://www.dpa-video.com und http://www.presseportal.de/pm/55632/3792936

– Neue eigenproduzierte HISTORY-Dokumentation von Produzent Emanuel Rotstein

– Neben Hannes Jaenicke reisten weitere prominente Persönlichkeiten, darunter Christian Berkel, Ulrike Folkerts, Clemens Schick, Aglaia Szyszkowitz und Esther Schweins, an Orte rund um den Globus, um Menschen zu treffen, die sich für den Erhalt von Kultur einsetzen: die „Hüter der Geschichte“

– TV-Weltpremiere am kommenden Sonntag, 26. November 2017, auf HISTORY; drei 45-minütige Teile immer sonntags um 21.50 Uhr

– Hannes Jaenicke: „Die Kultur ist die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens, die Grundlage unserer Zivilisation. Ein Angriff auf sie ist ein Angriff auf unser Leben.“

In der dreiteiligen Dokumentation von HISTORY Deutschland „Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte“ nehmen Hannes Jaenicke und weitere prominente Unterstützer die Angriffe auf die Kulturstätten von Palmyra, Nineveh und Nimrud zum Anlass, an Orten rund um den Globus der Frage auf den Grund zu gehen, wie die Menschen ihre kulturelle Identität erhalten können. Neben Hannes Jaenicke treffen Ulrike Folkerts, Christian Berkel, Clemens Schick, Esther Schweins und Aglaia Szyszkowitz weltweit Persönlichkeiten, die ihre Stimme gegen die Zerstörung von Kultur und Menschheitserbe erheben und sich auf vielfältige Weise aktiv für ihren Erhalt einsetzen: vom kanadischen Native American Chief Robert Joseph über den bosnischen Schauspieler, Schriftsteller und Kabarettisten Josip Pejakovic in Sarajevo bis zu Chum Mey, einem der wenigen Überlebenden des Foltergefängnisses S21 im Phnom Penh, Kambodscha.

Emanuel Rotstein, Director Production von HISTORY Deutschland und Autor sowie Executive Producer von „Guardians of Heritage“: „In der Dokumentation gehen wir den Fragen nach, was die Zerstörung von Kultur und Geschichte, wie wir sie gegenwärtig in Syrien und im Irak erleben, für uns alle bedeutet und wie wir das kulturelle Erbe und das Wissen um unsere Geschichte für künftige Generationen erhalten können. Die dreiteilige Dokumentation illustriert diesen dramatischen Kampf in Jetztzeit.“

„Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte“ führt die HISTORY-Zuschauer an Kulturstätten in Jordanien, Kambodscha, den USA, Kanada, Bosnien und Herzegowina, Israel, Polen, Spanien und zu wichtigen Institutionen, die für den Erhalt kultureller Vielfalt von zentraler Bedeutung sind, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, die UNESCO in Paris und der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag.

Hannes Jaenicke: „Die Kultur ist die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens, die Grundlage unserer Zivilisation. Ein Angriff auf sie ist ein Angriff auf unser Leben. Die Menschheitsgeschichte zeigt:
Wo Kultur mutwillig zerstört wird, wo Erinnerungen und Traditionen, Bräuche und Sprachen ausgelöscht werden, ist Völkermord nicht weit. Der Kampf um die Kultur ist ein Kampf für den Frieden und um die Zukunft der Menschheit, ein Kampf, der uns alle etwas angeht.“

Über die Dreharbeiten und prominenten Unterstützer

Die Dreharbeiten zur neuen Eigenproduktion von HISTORY begannen im März 2017 mit Hannes Jaenicke in Jordanien, wo im Flüchtlingscamp von Zaatari mehr als 80.000 syrische Flüchtlinge leben. Der Schauspieler, Autor und Aktivist traf dort unter anderem Ahmad Hariri, den Leiter des Projekts „Art from Zaatari“, das sich dem Ziel verschrieben hat, kulturelle Schätze und Stätten in Modellgröße nachzubauen, das Flüchtlingscamp mit Kunst zu verschönern und die Bewohner von Zaatari dazu ermutigt, sich künstlerisch mit ihrem Erlebten auseinanderzusetzen. In Berlin besuchte Jaenicke zudem das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und sprach auf der Museumsinsel mit Prof. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Die Geschichte des Gemäldes „Guernica“ von Pablo Picasso führte Hannes Jaenicke nach Madrid, wo er darüber hinaus das Team von „Factum Arte“ traf, das sich dem Erhalt kultureller Schätze widmet.

Der Schauspieler Clemens Schick reiste für HISTORY nach Kambodscha, wo er den tiefen kulturellen Wunden auf den Grund geht, die die Schreckensherrschaft der Roten Khmer hinterlassen hat. Er traf auf Überlebende des brutalen Regimes und auf Menschen, die die kambodschanische Kultur in der Kunst wie in der Architektur zu konservieren versuchen.

Christian Berkel reiste für „Guardians of Heritage“ nach Jerusalem in Israel und nach Lodz in Polen. Vor Ort machte sich der Sohn einer jüdischen Mutter ein Bild vom vielseitigen kulturellen Erbe im Heiligen Land und dem Umgang mit jüdischer Geschichte – und begegnete damit auch seinen eigenen familiären Wurzeln.

Ulrike Folkerts begab sich auf den nordamerikanischen Kontinent, wo verschiedene Stämme amerikanischer Ureinwohner für die Bewahrung ihrer kulturellen Identität kämpfen. In Vancouver traf sie Chief Robert Joseph, der die noch bis 1994 betriebenen „Residential Schools“ überlebte. Auf den internatsähnlichen Schulen sollten Kinder der kanadischen Ureinwohner durch physische und psychische Gewalt zwangsintegriert werden. Viele kamen durch die Bedingungen ums Leben. In Seattle begegnete Ulrike Folkerts einem Vertreter der Quinault-Indianer, deren Kulturstätten durch den Klimawandel stark bedroht sind.

Die österreichische Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz befasste sich in Sarajevo in Bosnien und Herzegowina mit der Geschichte des ehemaligen Rathauses und heutigen Nationalbibliothek des Landes „Vijecnica“ und besuchte vor Ort den Friedhof Mezarje Stadion, auf dem tausende Opfer des Bosnienkrieges begraben liegen, sowie das Olympische Gelände.

Esther Schweins begab sich für die HISTORY-Produktion in Berlin auf die Museumsinsel und schaute sich ein besonderes Projekt namens „Multaka: Treffpunkt Museum“ an. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt, im Zuge dessen 30 Geflüchtete aus Syrien und dem Irak zu Museums-Guides ausgebildet wurden, um anschließend anderen Geflüchteten verschiedene Kulturen in ihrer gemeinsamen Muttersprache näher zu bringen.

Über die Produktion

HISTORY Deutschland realisierte „Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte“ inhouse. Als Produzent, Autor und Regisseur ist Emanuel Rotstein, Director Production von HISTORY und dem Schwestersender A&E im deutschsprachigen Raum, für die neue Dokumentation verantwortlich. Als weiterer Regisseur ergänzten Raphael Lauer und als weitere Producerin Petra Thurn das HISTORY-Team.

„Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte“ ist in drei 45-minütigen Teilen ab kommenden Sonntag, 26. November 2017, als exklusive TV-Weltpremiere auf HISTORY zu sehen.

Die Ausstrahlungstermine im Überblick:

– Teil 1: „Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte: Kampf der Kultur“ (mit Hannes Jaenicke in Jordanien und Spanien sowie Aglaia Szyszkowitz in Bosnien und Herzegowina); TV-Weltpremiere am Sonntag, 26. November 2017, um 21.50 Uhr

– Teil 2: „Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte: Nie wieder“ (mit Christian Berkel in Polen, Clemens Schick in Kambodscha, Hannes Jaenicke in Berlin und Christian Ude in München); TV-Weltpremiere am Sonntag, 3. Dezember 2017, um 21.50 Uhr

– Teil 3: „Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte: Lernen aus der Vergangenheit“ (mit Ulrike Folkerts in Nordamerika, Christian Berkel in Israel, Esther Schweins in Berlin und Hannes Jaenicke in Spanien und den Niederlanden); TV-Weltpremiere am Sonntag, 10. Dezember 2017, um 21.50 Uhr

Pay-TV-Kunden von Sky haben die Möglichkeit, alle drei Teile der Dokumentation ab Erstausstrahlung bis einschließlich 9. Januar 2018 per Catch-Up abzurufen. Pay-TV-Kunden von Vodafone, M7 und 1&1 können „Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte“ bis sieben Tage nach der Erstausstrahlung per Catch-Up sehen.

Weitere Informationen zu HISTORY sind unter www.history.de, www.facebook.com/history und www.instagram.com/history_de zu finden.

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