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12. Dezember 2017

FPÖ-Darmann kritisiert unverständliche radikale Kürzung für Tibet-Zentrum in Knappenberg


Klagenfurt (OTS) „Das 2008 gegründete Tibet-Zentrum in Knappenberg besitzt ein Alleinstellungsmerkmal in Europa, weil es auf die einzigartige Verbindung zwischen Heinrich Harrer und dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama, basiert. Deshalb ist es unverständlich, dass die rot-grün-schwarze Regierungskoalition in Kärnten die finanzielle Unterstützung für dieses Bildungshaus radikal kürzen will. Die jährliche Förderung wird um über 60 % auf 100.000 Euro gekürzt. Das soll in der Regierungssitzung am kommenden Montag beschlossen werden“, kritisiert der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann scharf.

Darmann erkennt in dieser Vorgehensweise niedere parteipolitische Motive der SPÖ. Es sei eine späte Rache daran, dass die Idee für dieses Tibet-Zentrum, das tibetische Studiengebiete wie zum Beispiel Philosophie, traditionelle Medizin und kontemplative buddhistische Praxis vermittelt, vor Jahren von den Freiheitlichen forciert worden ist. „Es gibt keine andere Erklärung für diesen achtlosen Umgang mit dem Kleinod, das Kärnten einen nicht zu unterschätzenden Grad von Internationalität verleiht“, betont Darmann. Die SPÖ käme beispielsweise nie auf die Idee, eine Förderung für eine Einrichtung der Kärntner Slowenen oder der Kinderfreunde so radikal zusammen zu streichen, beim Tibet-Zentrum tue sie dies das.

Der FPÖ-Obmann hätte nichts dagegen, dass man im Sinne einer Effizienzsteigerung die Förderhöhe evaluiert, aber die über 60-prozentige Kürzung sei Ausdruck einer mangelnden Wertschätzung, die nur parteipolitisch, aber niemals sachlich motiviert sein kann. „Damit wird aber nicht nur der Idee des Tibet-Zentrums und dem Vermächtnis von Heinrich Harrer ein schwerer Schlag erteilt, sondern die ohnehin schwer gebeutelte Region Görtschitztal wird zurückgeworfen. Das Ausbildungszentrum in Knappenberg bringt viele Gäste und Nächtigungen und dies wird in den nächsten fünf Jahren gefährdet“, so Darmann.

Die Vorgehensweise sei bezeichnend für die gescheitere Politik von SPÖ, ÖVP und Grünen. „Auf der einen Seite gewährt sie nun Förderungen für den Tourismus im Görtschitztal, auf der anderen Seite vernachlässigt sie sträflich ein Leuchtturmprojekt der Region und gefährdet dieses“, stellt Darmann fest.

(Schluss)

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