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18. November 2017

„Am Schauplatz“-Reportage über „Frauen an der Waffe“


Wien (OTS) Das Bedürfnis nach Sicherheit führt dazu, dass sich Österreicherinnen und Österreicher immer stärker bewaffnen. Der Waffenverkauf in Österreich steigt. Neu ist dabei, dass sich immer mehr Frauen für Waffen und für das Schießen interessieren. Sie sind als Sportschützinnen oder Jägerinnen aktiv und bewaffnen sich privat oder beruflich. Im Mittelpunkt der „Am Schauplatz“-Reportage „Frauen an der Waffe“ von Mirjam Unger stehen am Donnerstag, dem 16. November 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 Frauen, die Schusswaffen besitzen, tragen und anwenden.

Seit etwa 20 Jahren sind beim österreichischen Bundesheer auch Frauen zugelassen. Die Zahl der Soldatinnen steigt. Dennoch sind beim Heer 2017 erst knapp drei Prozent Frauen hauptberuflich aktiv. Korporal Angelica Manusia, 26, wird eine von ihnen sein, die eine Ausbildung am Sturmgewehr oder an der Pistole absolviert hat. „Viele Kollegen haben ihrer Waffe einen Namen gegeben. Ich nicht“, sagt Manusia: „Die Waffe ist kein Freund. Deswegen hat meine auch keinen Namen. Aber wenn ich sie brauche, weiß ich, wie sie funktioniert.“

Auch die Polizei schickt vermehrt Frauen auf Streife. Pensionsbedingte Abgänge werden mit jungen Menschen nachbesetzt, vorzugsweise mit Frauen. „Am Schauplatz“ begleitet Frau Oberst Xenia Zauner, 37, seit 18 Jahren Polizistin. Sie leitet viele Polizeieinsätze bei Fußballspielen im Ernst-Happel-Stadion. Dort ist sie Kommandantin einer Hundertschaft von Polizisten: „Dass das Kommando eine Frau innehat, verwundert und stört niemanden mehr.“ Immer mit dabei: eine Waffe.

Sonja Pfeffer, 40, ist hauptberuflich Versicherungsmitarbeiterin – nebenbei auch Jägerin, Sportschützin im örtlichen Schützenverein und sie hilft ihrem Mann, der eine kleine Büchsenmacherei führt. Gejagt wird in ihrer Familie schon seit Generationen. „Die Frauen in unserer Familie haben immer geschossen. Um die Familie zu versorgen.“ Diese Tradition führt Sonja Pfeffer weiter.

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