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18. November 2017

AktionsGemeinschaft warnt vor falschem Umgang mit ÖH-Geldern


AG-Bundesobmann Dominik Ramusch erinnert ÖH-Exekutive an Missbrauch von ÖH-Beiträgen in der Vergangenheit.

Wien (OTS) „Gerade in Zeiten in denen die verpflichtenden ÖH-Beiträge in Frage gestellt werden, darf die ÖH keine falschen Signale an die Studierenden aussenden“, warnt der Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, Dominik Ramusch, die aktuelle Exekutive der Österreichischen Hochschülerschaft. „Diese erwarten sich von der ÖH im Gegenzug für ihre Pflichtbeiträge auch handfeste Ergebnisse.

Momentan läuft die neue Exekutive jedoch Gefahr dort weiterzumachen, wo die alte aufgehört hat. Wenn man sich beispielsweise die Schwerpunkte des VSStÖ, der kein unwesentlicher Teil der Exekutive ist, anschaut, scheinen die Anliegen der Studierenden in Österreich wohl das Letzte zu sein, das diesen Verband interessiert. Demonstrationen und „Schmutzkübel-Aktionen“ stehen weiterhin an erster Stelle, Aufrufe zum Klassenkampf bzw. zu Revolten an den Universitäten werden breit beworben und der Solidarität mit „Metaller_innen“ in den Kollektivvertragsverhandlungen wird offensichtlich mehr studentisches Interesse zugeschrieben als beispielsweise der Debatte rund um ein eigenständiges Wissenschaftsministerium in den derzeitigen Regierungsverhandlungen. Nur ein kleiner Bruchteil der Themen, die der VSStÖ medienwirksam anprangert, bezieht sich auf die Hochschulen während die größte Aufmerksamkeit gesellschaftspolitischen Themen gewidmet wird“, führt Ramusch weiter aus.

Missbrauch von ÖH-Geldern verhindern

In Bezug auf geplante Demonstrationen warnt der AG-Obmann: „Wir wollen um jeden Preis verhindern, dass sich die Fehlentwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte betreffend den Missbrauch von ÖH-Beiträgen wiederholen.“ Ramusch bezieht sich damit in erster Linie auf den Skandal, den sich die ÖH im Jahre 2015 erlaubt hat: Shuttle-Busse von Graz nach Wien wurden im Zuge der Demonstrationen gegen den Akademikerball von ÖH-Geldern bezahlt. Studierende Demonstranten fuhren gratis, nicht-studierenden wurde lediglich 1€ für die Mitfahrt verrechnet.

„Ich warne die Bundes-ÖH ausdrücklich davor, sich derartige Zweckentfremdungen des ÖH-Beitrags im Zuge von geplanten Demonstrationen gegen eine mögliche Regierungskonstellation zu erlauben. Das wäre absolut untragbar für die Studierenden, die sich für ihre Pflichtbeiträge von der ÖH zurecht echte Ergebnisse und ein qualitatives Service im Hinblick auf die Rahmenbedingungen in ihrem Studium erwarten“, mahnt der AG Bundesobmann abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Viktor Niedermayr
Pressesprecher
Mobil: 0676 6948164
Twitter: https://twitter.com/niedervi
Mail: office@aktionsgemeinschaft.at
Homepage: www.aktionsgemeinschaft.at

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