Gehe zu…

Tagesbote

News unabhängig, direkt & transparent

17. Februar 2018

SOS-Kinderdorf zu „Relocation“-Streit: Nicht auf Kosten von Kindern!


Wien (OTS) SOS-Kinderdorf-Geschäftsführer Christian Moser erinnert in der aktuellen Debatte um das sogenannte Relocation-Programm daran, dass es in der Diskussion ursprünglich um die Aufnahme 50 unbegleiteten geflüchteten Minderjährigen aus Italien in Österreich ging. „In der ganzen Emotionalität zwischen den Regierungsparteien traten diese jungen Menschen völlig in den Hintergrund“, sagt Moser. „Ich appelliere an alle Beteiligten, hier mehr Sachlichkeit walten zu lassen, gerade wenn es um das Wohl unbegleiteter Kinder und Jugendlicher geht.“

Auch wenn Bundeskanzler Christian Kern nun persönlich in Brüssel eine Verlängerung der Ausnahmeregelung bewirken will, dürfe eines nicht aus den Augen verloren werden, so Moser: „In ganz Europa werden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen täglich zentrale Kinderrechte verwehrt – es liegt in unserer aller Verantwortung, dies so rasch wie möglich zu beenden.“

Bei Kindern und Jugendlichen müsse es immer um mehr gehen als um ein Dach über dem Kopf und Essen auf dem Tisch. „Es geht um Beziehung, um Beteiligung und es geht um das Recht, sich zu integrieren“, so Moser abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen