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20. Februar 2018

Schieder zu Aktion 20.000: Umsetzungsplan des Sozialministers entspricht Arbeitsprogramm der Regierung


Wien (OTS/SK) Irritiert zeigt sich SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder ob der grundlosen Empörung des ÖVP-Abgeordneten Wöginger über die Aktion 20.000, die fester Bestandteil des Arbeitsprogramms der Bundesregierung ist. „Ich muss mich über die Kritiken und Forderungen von Herrn Wöginger wundern. Denn was er als vermeintliche Änderung fordert, steht längst im Konzept der Aktion 20.000. Die Forderungen von Wöginger gehen ins Leere, denn alle von ihm angesprochenen Punkte hat Sozialminister Stöger in diesem Konzept bereits vorgelegt“, stellt Schieder heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klar und fragt sich, ob Wöginger den Arbeitsplan zur Gänze gelesen hat. ****

So ist es ohnehin im Umsetzungsplan vorgesehen, dass 200 Millionen Euro für zwei Jahre zur Verfügung gestellt werden. Auch eine Evaluierung im Herbst 2018 ist vorgesehen, um auf Basis dessen weitere 200 Millionen zu investieren, so die Aktion 20.000 die erhofften positiven Ergebnisse hervorbringt.

„Wenn Herr Abgeordneter Wöginger unsere älteren Mitmenschen, die auf Arbeitssuche sind und es offensichtlich schwerer haben, nur als Kostenfaktoren sehen will und die ÖVP keinen Beitrag leisten will, die Arbeitslosigkeit in Österreich zu reduzieren, sollen sie das auch offen so sagen. Wir SozialdemokratInnen wollen jedenfalls das, worauf sich die Regierung geeinigt hat umsetzen“, betont Schieder. Er ergänzt weiters, dass die ÖVP wohl bewusst außer Acht lässt, dass sich die Höhe der Unterstützungsleistungen, die jetzt beispielsweise über die Länder und die Mindestsicherung anfallen, reduziert. „Als SozialdemokratInnen lassen wir unsere älteren Mitmenschen, die arbeiten wollen, nicht im Stich“, macht Schieder deutlich.

„Es ist immer günstiger und besser, wenn Menschen arbeiten können. Das ist einerseits sinnstiftend für sie selbst, gleichzeitig werden jene, die über die Aktion 20.000 einen Job bekommen, in den Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen die MitarbeiterInnen dort entlasten“, erklärt Schieder. So könnten sich beispielsweise LehrerInnen stärker auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren, wenn administrative Tätigkeiten an neue KollegInnen, die über die Aktion 20.000 angestellt werden, abgegeben werden können. (Schluss) up/kg/mp

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