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17. Februar 2018

FOPI begrüßt EMA-Ansiedelungs-Initiative von Bürgermeister Häupl – Wien hat die Chance zu Life Science Cluster zu werden


Wien (OTS) Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) unterstützt die Bemühungen, die European Medicines Agency EMA nach dem Brexit nach Wien zu holen – und begrüßt insbesondere die Initiative von Bürgermeister Michael Häupl, Stadträtin Renate Brauner und der Wirtschaftsagentur Wien.

„Die Ansiedelung der EMA wäre eine einmalige Gelegenheit, den starken und zukunftsträchtigen Biotech- und Pharmasektor in Österreich weiter zu beleben“, unterstreicht Dkfm. Manuel Reiberg, Präsident des FOPI. Die Pharmabranche ist schon jetzt ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor und trägt laut einer Studie von Univ.-Prof. Gottfried Haber von der Donau Universität Krems substanziell zur Gesamtwirtschaftsleistung in Österreich bei. So sichert die Pharmabranche im weiteren Sinne 63.000 österreichische Arbeitsplätze und erwirtschaftet eine direkte Wertschöpfung von 4,8 Mrd. Euro. „Doch die internationale Konkurrenz schläft nicht, und vor allem im Wettbewerb um die Ansiedelung der EMA hat Wien starke Mitbewerber“, betont Reiberg. „Deshalb muss Österreich weiter in die Standortattraktivität investieren, um die EMA-Entscheidungsträger in Brüssel für Wien zu begeistern. „Wir unterstützen seitens des FOPI alles, was den Standort stärkt und die Innovationskraft des Sektors weiter erhöht. Dies führt letztendlich dazu, dass Innovationen im Arzneimittelsektor auch tatsächlich bei den Patienten ankommen, die diese benötigen.“  

Wien habe die große Chance, zu einem Life Science Cluster zu werden, so Reiberg weiter. Doch dazu brauche es ein ausgezeichnetes Umfeld und ermutigende Signale. „Es ist wichtig, dass hier alle an einem Strang ziehen, da ja auch alle ein gemeinsames Ziel haben. Dementsprechend erwarten wir uns auch die volle Unterstützung der Wiener EMA-Initiative durch die Bundesregierung.“

 „Die Life Science Strategie ist sicher so ein ermutigendes Signal“, meint Reiberg abschließend. „Diskussionen über Gesetzesnovellen, die eine Schwächung des Innovationsstandortes Österreich zur Folge hätten, sind allerdings gegenläufige Zeichen.“

Rückfragen & Kontakt:

Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich FOPI
Barbara Masser-Mayerl
Tel: +43 664 8270120
Mail: presse@fopi.at

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