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20. Februar 2018

AK: Privatinsolvenz bringt Erleichterungen


Wien (OTS) „Eine Verkürzung der Fristen und der Wegfall der Mindestquoten geben verschuldeten Menschen eine zweite Chance und somit die Möglichkeit, sich rascher wieder in das Erwerbsleben einzugliedern“, begrüßt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic die Erleichterungen bei Privatinsolvenzen. „Die neuen Regelungen sind nach unserer Einschätzung keine Einladung fürs Schuldenmachen, denn eine Privatinsolvenz ist ein gravierender Einschnitt in das Leben Betroffener und kein Spaziergang.“

Für die AK bleiben aber die Mahn- und Inkassokosten weiterhin offen. Sie sind oft exorbitant hoch und treiben viele in die Schuldenfalle. „Es sollen Verzugszinsen sowie nicht zweckentsprechende außergerichtliche Eintreibungskosten, insbesondere durch Einschalten von Inkassobüros, begrenzt werden. Im Verzugsfall sollen Zahlungen des Schuldners zuerst auf die eigentliche Schuld angerechnet werden und dann erst auf Mahnspesen und Verzugszinsen. Zudem sollen Verzugszinsen auf einem gesonderten Konto verbucht werden, sodass der Zinseszinseffekt unterbunden wird“, verlangt Zgubic.

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