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13. Dezember 2017

Zettel mit Bombendrohung aus 2015 „zum Spaß“ geschrieben


Allgemeines
Presseaussendung der Polizei Salzburg

Jene schriftliche Bombendrohung am Hauptbahnhof Salzburg vom 19 .Jänner 2015 wurde nun teilweise geklärt. Durch Tatortbeamte sind seinerzeit in der betroffenen Zuggarnitur Spuren gesichert worden. Unter anderem wurden auf dem Stück Papier mit der Drohung auch Fingerabdrücke gesichert. Die Ermittlungen sind von Beamten des Kriminalreferates weitergeführt worden. Der Abgleich der gesicherten Fingerabdrücke in der Datenbank des Bundeskriminalamtes führt damals zu keinem Ergebnis.

Mitte Februar 2017 haben Beamte der Polizei Wals eine 21-jährige Deutsche, die in der Stadt Salzburg wohnt, wegen eines Betrugdeliktes, erkennungsdienstlich behandelt.

Aufgrund des anschließenden Abgleiches der Fingerabdrücke durch das Bundeskriminalamt konnte festgestellt werden, dass die auf dem Blatt Papier mit der Drohung sichergestellten Fingerabdrücke und jene der 21-jährigen Deutschen ident sind. Die 21-Jährige ist von Beamten des Kriminalreferates zum Sachverhalt einvernommen worden und zeigte sich geständig. Sie gab an, dass sie den Zettel, zusammen mit einer anderen Frau, geschrieben hat. Diesen Namen wollte sie jedoch nicht preisgeben. Als Grund gab die Deutsche an, dass die Beiden den Zettel als Spaß und zum Zeitvertreib geschrieben hätten. Die 21-Jährige wollte sich seinerzeit auch bei der Polizei melden. Aufgrund der umfassenden medialen Berichterstattung fehlte ihr dann der Mut.

Die 21-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

Presseaussendung der Polizei Salzburg vom 20.01.2015

Bombendrohung am Salzburger Hauptbahnhof – Fehlalarm

Am 19.01.2015, um 18.57 Uhr, wurde durch eine Zugbegleiterin über Polizeinotruf bekanntgegeben, dass in einem am Bahnsteig im Stillstand befindlichen aus München ankommenden Zug durch Reinigungspersonal ein Zettel mit einer darauf vermerkten Bombendrohung aufgefunden wurde. Eine Evakuierung des besagten Zuges wurde bereits durch die Bediensteten der ÖBB veranlasst.

In einem Waggon auf einem zu einer Vierersitzgruppe dazugehörigen Abfallbehälter wurde ein Zettel mit handschriftlichem Vermerk „Bombe – Zünder“ gefunden.
In weiterer Folge wurde nach Eintreffen von weiteren Beamten der gesamte Hauptbahnhof Salzburg abgesperrt und eine Evakuierung vorgenommen.

Darauffolgende Durchsuchungen des gesamten Zuges durch Sprengstoffspürhunde verliefen negativ. Durch den ebenfalls vor Ort befindlichen sprengstoffkundigen Dienst wurde im Anschluss eine gesicherte Öffnung des Abfallbehälters vorgenommen. Nach der abschließende Durchsuchung der Zuggarnitur wurde am 19.01.2015, gegen 20.30 Uhr, sämtliche Absperrungen – bzw. Evakuierungsmaßnahmen aufgehoben und durch die ÖBB der ordentliche Fahrbetrieb wieder aufgenommen.

Presseaussendung
vom 20.01.2015, 07:10 Uhr Copyright BM.I/Polizei

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