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20. November 2017

FPÖ-Kappel: Wettbewerbsfähigkeit der Regionen liegt nur im EU-Mittelfeld


Wien (OTS) „Wie bereits in den Vorjahren so attestierte die Europäische Kommission den österreichischen Regionen auch heuer wieder eine bestenfalls mittelmäßige Wettbewerbsfähigkeit im EU-Vergleich. Hauptverantwortlich dafür sind vor allem eine schwächelnde Außenwirtschaft, die hohe Steuer- und Abgabenlast und ein Fachkräftemangel“, so die freiheitliche Europa-Abgeordnete Dr. Barbara Kappel.

Alle drei Jahre untersucht die Europäische Kommission 263 Regionen der EU und erstellt einen Index der regionalen Wettbewerbsfähigkeit. Anhand zahlreicher Kriterien wird dabei ein Ranking festgelegt, das von hoch entwickelten bis hin zu weniger entwickelten Regionen mit Aufholbedarf reicht. Die österreichischen Regionen schafften es beim European Regional Competitiveness Index im Allgemeinen nur bis ins Mittelfeld. Keine einzige kommt unter die besten zehn EU-Regionen. Die Region Wien/Niederösterreich erreichte dabei aktuell den 49. Rang und damit die beste Platzierung aller österreichischen Regionen.

„In der Außenwirtschaft herrscht dringender Handlungsbedarf, ist diese doch von den negativen Auswirkungen der Sanktionspolitik und generell sinkenden Güterexporten betroffen. Die Importnachfrage des Schlussquartals 2016 steht mit einem Anstieg von 0,3 Prozent über dem Exportwachstum von 0,1 Prozent, was im Umkehrschluss zu einem negativen Außenbeitrag und einem negativen Wachstumsbeitrag zum BIP führt“, so Kappel.

Die EU-Studie bestätige, dass Unternehmen umso wettbewerbsfähiger seien, je wettbewerbsfähiger ein Standort sei. Dafür benötige Österreichs Wirtschaft jedoch dringend Reformen, angesichts von Rekordarbeitslosigkeit, Rekordabgabenquote und bescheidenem Wirtschaftswachstum. Die österreichische Bundesregierung müsse einfache und klare Verwaltungsabläufe und eine hochwertige Ausbildung für Jugendliche schaffen, um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Ebenso seien Maßnahmen zu setzen, die jene Unternehmen bei der Modernisierung unterstützen, die den höchsten Mehrwert und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. „Die Senkung von Steuern und Lohnnebenkosten wäre dabei ein wichtiger Schritt, um mehr Investitionen und neue Arbeitsplätze zu schaffen“, so Kappel.

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