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18. November 2017

Teil 2 des „Universum History“-Porträts über Alexander den Großen


Wien (OTS) Eroberer, Entdecker, Zerstörer und Städtegründer:
Alexander der Große fasziniert bis heute dank seiner unterschiedlichen Facetten. Er ist ein ungewöhnlicher Eroberer, denn auf seinen Feldzügen begleiten ihn Landvermesser, Pflanzenkundler und Geschichtsschreiber, um alles zu dokumentieren. Wie es ihm gelingt, in nur elf Jahren eines der größten Imperien der Geschichte zu erobern, zeigt der zweite und letzte Teil des „Universum History“-Zweiteilers „Alexander der Große“ von Martin Carazo Mendez und Christian Twente am Freitag, dem 17. Februar 2017, um 22.45 Uhr in ORF 2.

Im Zentrum der zweiten Folge der ZDF/ORF-Koproduktion steht Alexanders gigantischer Eroberungsfeldzug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien – ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat Alexander innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Reich Alexanders binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Cäsar bis hin zu Napoleon.

Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur „heiligen Mission“, als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt. Er gibt mindestens zehn Städten seinen Namen, auch sein Charisma ist legendär. Offenbar besaß Alexander die Gabe, zu begeistern und Menschen zu Höchstleistungen anzuspornen. In die Geschichte geht er aber in erster Linie als Feldherr ein. Denn die meiste Zeit sitzt Alexander kämpfend auf dem Rücken seines Pferdes Bukephalos oder zieht mit seinem riesigen Tross von rund 40.000 Mann von einer Schlacht zur nächsten. 22-mal wird der Feldherr verwundet, zum Teil schwer. Zum ersten Kontakt mit dem Erzfeind Persien kommt es am Fluss Granikos, die Schlacht kostet ihn fast das Leben. Sein Markenzeichen wird der von ihm persönlich angeführte Angriff mit berittenen Soldaten. Dagegen ist selbst der Perserkönig Dareios machtlos. In Issos und Gaugamela tritt er gegen Dareios und sein Heer an – beide Male flieht der Perserkönig, schickt Alexander aber Friedensangebote. Doch Alexander lehnt selbstbewusst ab. Lieber will er Dareios‘ Platz einnehmen. Nach der Befreiung der vom Feind besetzten Gebiete stürmt er ins Kernland der Perser, erobert Babylon, Susa, Persepolis und Ekbatana. Der Rachefeldzug ist eigentlich abgeschlossen, doch Alexander will bis nach Indien vordringen. Denn dort, so weiß er von seinem Lehrer Aristoteles, liegt das Ende der Welt. Die Strapazen sind enorm, die erschöpfte Truppe meutert immer wieder, aber Alexander will nicht umkehren. Er möchte weiter und weiter ziehen, plant sogar noch, Arabien zu erobern. Als nach einer erfolgreichen Schlacht gegen den indischen König sein geliebtes Pferd Bukephalos stirbt und seine Soldaten lieber an Ort und Stelle sterben wollen, als ihm weiter zu folgen, trifft Alexander endlich die Entscheidung, umzukehren.

Alexander der Große stirbt in Babylon unter nicht geklärten Umständen im Alter von nur 33 Jahren. Ihm blieb keine Zeit, um jenes Reich, das er erobert hatte, friedlich zu vereinen.

Der „Universum History“-Zweiteiler „Alexander der Große“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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