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20. November 2017

Tageszeitung ÖSTERREICH erkennt ab 1. März „Ehrenkodex für die österreichische Presse“ an und tritt Presserat bei


Wien (OTS) Die Tageszeitung „ÖSTERREICH“ wird ab 1. März den „Ehrenkodex des österreichischen Presserats“ und die damit verbundenen „Grundsätze für die publizistische Arbeit“ anerkennen und damit de facto dem österreichischen „Presserat“ beitreten.

Herausgeber Wolfgang Fellner: „Wir wollen damit einen Schlusspunkt hinter die absurde Diskussion setzen, ob die Berichterstattung von „ÖSTERREICH“ den Regeln des „Ehrenkodex“ des österreichischen Presserats entspricht. Die Wahrheit ist: Die Tageszeitung „ÖSTERREICH“ hat den „Ehrenkodex“ des Presserats seit ihrer Gründung als Grundlage ihrer Berichterstattung und nimmt die „Grundsätze für die publizistische Arbeit“ ebenso wie alle Urteile und Richtlinien des österreichischen Presserats ernst. Tatsächlich war „ÖSTERREICH“ einer jener Tageszeitungs-Titel, der im abgelaufenen Jahr 2016 die wenigsten Verurteilungen durch den Presserat aufwies.“

Von insgesamt nur sieben Verfahren, die im abgelaufenen Jahr von Lesern oder Betroffenen beim Presserat beantragt wurden, kam es nur in zwei Fällen zu einer Verurteilung von „ÖSTERREICH“. In einem Fall wurde ein Verstoß festgestellt, weil ein „sexueller Missbrauch durch einen Priester“ mit dem Wort „Sex“ bezeichnet wurde, im zweiten Fall wurde ein „geringfügiger Verstoß“ festgestellt, weil hinter einem Unfall, der das Wiener U-Bahn-Netz lahmlegte, ein – glimpflich ausgegangener – Suizidversuch stand und deshalb die Meldung hätte unterbleiben sollen.
In keinem einzigen Fall wurde „ÖSTERREICH“ im letzten Jahr vom „Presserat“ wegen hetzerischer oder minderheitenfeindlicher Berichterstattung verurteilt. Kein einziges Verfahren hatte die „ÖSTERREICH“-Berichterstattung zur Asylproblematik, zur Ausländerfrage oder zu sozialen Randgruppen zum Inhalt.

„ÖSTERREICH“-Herausgeber Wolfgang Fellner: „Die minimale Zahl der Verurteilungen im letzten Jahr und die Tatsache, dass es auch im laufenden Jahr noch keine einzige Verurteilung durch den Presserat gibt, zeigt, dass sich „ÖSTERREICH“ sehr gewissenhaft an die Regeln des „Ehrenkodex“ hält. Wir haben deshalb kein Problem damit, den „Ehrenkodex“ des Presserats künftig auch offiziell anzuerkennen.“

„“ÖSTERREICH“ würde auch gerne über eine Interessensvertretung Mitglied im Trägerverein des Presserats werden“, betont Wolfgang Fellner weiter. „Leider sieht die Struktur des Presserats derzeit eine Mitgliedschaft von unabhängigen Medien wie „ÖSTERREICH“ im Trägerverein nicht vor, weil der Verband Österreichischer Zeitungen eine Vertretung und Aufnahme von „ÖSTERREICH“ ablehnt. Wir würden es sehr begrüßen, wenn der Presserat künftig in seinen Vereins-Statuten auch eine Vertretung und insbesondere auch Information von unabhängigen Medien und Zeitungstiteln jenseits des nur für Kaufzeitungen offenen VÖZ vorsehen würde. Derzeit ist für unabhängige Medien wie „ÖSTERREICH“ weder eine Vertretung noch eine Information im Presserat vorgesehen und möglich.“

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